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Willkommen auf dem Münsterturm
Das Münster ist neu jeden Tag geöffnet. Ausserordentliche Schliessungen von Kirche und Turm sind wegen kirchlicher Feiern oder Bauarbeiten möglich. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig während der Öffnungszeiten an unserer Infostelle oder bei unserer Turmwartin.
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AKTUELL
Vollmondturmapéro Nächstes Datum: 23. Sept., 18.45 Uhr Warum nicht einmal beim Einnachten auf den Münsterturm steigen, viel Spannendes über die Glocken, die Glöckner und die gewichtige Susanna erfahren und bei Vollmond ein Apéro hoch über Berns Dächern geniessen?
Dauer 1 1/2 Std.
Preis CHF 25.-/Person, CHF 12.50/Kind
Nächste Daten:
Do, 23. September, 18.45 Uhr
Sa, 23. Oktober, 17.45 Uhr
Information und Buchung: Münsterturm
Anmeldung erforderlich
Mindestteilnehmerzahl: 5 Personen
Originelle Geschenkidee NEU: Das günstigste Fitness-Abo im Herzen von Bern! Das bieten wir Ihnen:
- Frischluft-Arena auf 46 und 64 m
- Täglich wechselnde Stimmungen
- 1 Rundgang = 656 Stufen: gut für Herz, Beine, Lunge
- tolle Aussicht auf Stadt und Berge
- netter Empfang, ein offenes Ohr
- viele aufgestellte Besucher
Unbegrenzte Anzahl Aufstiege während eines Jahrs
für Erwachsene CHF 40.00, für Kinder CHF 20.00
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Münsterturm
Marie-Therese
Lauper
Münsterplatz 1
Postfach 532
3000 Bern 8
Telefon 079 760 26 74
E-Mail
schreiben
Besuchszeiten
Montag bis Freitag
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Kirche |
Turm |
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04.01.10 - 23.04.10 |
10:00-12:00 14:00-16:00
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10:00-11:30* 14:00-15:30*
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26.04.10 - 15.10.10 |
10:00-17:00 |
10:00-16:30* |
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18.10.10 - 30.04.11 Samstag
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10:00-12:00
14:00-16:00 |
10:00-11:30*
14:00-15:30*
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02.01.10 - 27.03.10
03.04.10 - 16.10.10
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10:00-12:00
14:00-17:00 10:00-17:00
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10:00-11:30*
14:00-16:30* 10:00-16:30*
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23.10.10 - 20.11.10
27.11.10 - 31.12.10
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10:00-12:00 14:00-17:00 10:00-17:00
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10:00-11:30* 14:00-16:30* 10:00-16:30*
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Sonntag 10.01.10 - 18.04.10 25.04.10 - 17.10.10 24.10.10 - 24.04.11
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11:30-16:00 11.30-17.00 11:30-16:00
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11:30-15:30* 11.30-16.30* 11:30-15:30* |
*letzter Aufstieg |
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Münsterturm
(Foto: Mth Lauper) |
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| Turmbillette |
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| Einzeleintritte |
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Erwachsene |
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CHF 4.00 |
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Kinder (7-16 Jahre) |
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CHF 2.00 |
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Gruppenbillette (10+) |
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Erwachsene |
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CHF 3.00 |
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Kinder (7-16 Jahre) |
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CHF 1.00 |
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Gute
Aussichten
Der Turm des Berner Münsters ist – neben
seiner Bedeutung als Teil eines spätgotischen Kirchenbaus
– ein einzigartiger Aussichtspunkt. Steigt man
in der Wendeltreppe des nördlichen Treppenturms
die 222 Stufen zur ersten Galerie empor, eröffnet
sich langsam ein wunderbarer Ausblick auf die Dächer
der Altstadt und den Zeitglockenturm. Oben angekommen,
zeigt sich an klaren Tagen im Südosten das prächtige
Panorama der Berner Alpen mit den markanten Gipfeln
Eiger, Mönch und Jungfrau und im Südwesten
ein kleiner Ausschnitt der Freiburger Alpen. Im Nordosten
und Nordwesten sind die Juraketten sichtbar.
Von nah und fern
Bis zu 70 000 Leute besuchen jährlich bei jeder
Witterung den Turm. Jung und Alt wagen den Aufstieg
und sind begeistert von der Aussicht. Ab dem 70. Lebensjahr
kann man sich im sogenannten ‚Turmbuech’,
dem ehemaligen Greisenbuch verewigen. Voraussetzung
für einen angenehmen Aufstieg und den anschliessenden
Genuss der Aussicht sind eine gesunde Konstitution und
möglichst keine Platz- oder Höhenangst.
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Wundervolle Aussicht
(Foto: Mth Lauper) |
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Entdeckungsreise
Nehmen Sie sich Zeit und Sie werden eine Menge baulicher
und stilgeschichtlicher Details entdecken. Bis zur ersten
Galerie auf 46 Meter Höhe befindet man sich im
spätgotischen Bereich, der zwischen 1481 und 1588
erbaut wurde. Steigt man die 90 Stufen zur zweiten Galerie
auf 64 Meter hinauf, begibt man sich in den letzten
Turmabschnitt, der von 1889 bis 1893 im neugotischem
Stil aufgebaut wurde. Der heutige Turm ist 101 m hoch
und somit der höchste Kirchturm der Schweiz. Achten
Sie beim Auf- und Abstieg auf die vielen handwerklichen
Details, die von den Steinmetzen sowohl früher
als auch heute in den Stein gehauen wurden. Neben verschiedenen
Wasserspeiern gibt es auch einen Affen und einen Frosch
und sogar den Kopf eines früheren Stadtpräsidenten.
Glockenklang
Verpassen Sie es nicht, beim Abstieg ein Auge in die
zwei Glockenstuben zu werfen. In der oberen Glockenstube
befinden sich vier der insgesamt sieben Glocken des
Münstergeläuts. Zwei davon läuten werktags
täglich. Die Betglocke ertönt jeweils um 11
Uhr und um 15 Uhr. Um zwölf Uhr läutet die
Mittagsglocke. Die Silber- oder Hugoglocke (1356) ist
die Älteste des Geläuts und läutete schon
in der Vorgängerkirche des Münsters. Den Abend
läutet die Armesünderglocke ein. Sie befindet
sich in der unteren Glockenstube neben der Grossen Glocke,
die mit ihren ca.10 Tonnen die grösste Glocke der
Schweiz ist. Ebenfalls in der unteren Glockenstube hängt
die Burgerglocke (1403). Sie wird als einzige noch heute
von der Turmwartin von Hand geschlagen. Immer zum Jahreswechsel
am 31. Dezember ertönen ihre zwölf Mitternachtsschläge
um das neue Jahr zu begrüssen.
Am Samstag vor grossen Festtagen wie Ostern, Pfingsten,
Weihnachten und Neujahr können Sie von 15 Uhr bis
15.15 Uhr das Vollgeläute des Münsters live
in der Glockenstube miterleben. Mehr über die Glocken,
deren Gewicht und Klang,
erfahren Sie hier. Turmbewohner
Von Frühling bis Herbst lassen sich bei gutem Wetter
von den Turmgalerien aus zwei Flugkünstler der
Vogelwelt, die Alpen- und die Mauersegler beobachten:
Sie kehren im April und Anfang Mai nach Bern zurück.
Während ihres Sommeraufenthalts umkreisen sie oft
in atemberaubendem Tempo den Turm auf der Suche nach
Insekten. An warmen und sonnigen Tagen geben die Felsenschwalben
ihre munteren Flugspiele zum Besten. Sie sind fast das
ganze Jahr am Turm zu sehen. Versuche, ein Wanderfalkenpaar
auf dem Turm anzusiedeln, zeigten bis jetzt keinen Erfolg.
Dafür kann man Wanderfalken, Turmfalken und andere
Greifvögel ab und zu in unmittelbarer Nähe
vorbeifliegen sehen. Es kam auch schon vor, dass sie
ihre Beute auf der oberen Galerie verspeisten...
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Anfänglich hielten
die Turmwächter nach Feuersbrünsten und Bränden
Ausschau. Von 1447 bis 1798 waren sie beauftragt Feuerzeichen,
sogenannte Chutzenfeuer, zu melden. Diese dienten bereits
im Mittelalter als Kommunikations- und Alarmsystem.
Ab 1521 befand sich das Wachtlokal der Turmwächter
auf der Höhe der heutigen Wohnung (auf 46 m). Die
Hochwächter wachten während der Dienstzeit
auf dem Turm, wohnten aber unten in der Stadt oder im
Mattequatier. Ab 1798 war der Turm Tag und Nacht bewohnt.
Nach der Aufstockung des Turms erhielt das Turmwächterpaar
1894 eine ausgebaute Wohnung, die nach damaligen Verhältnissen
nichts zu wünschen übrig liess: Sie war mit
einem Abtritt mit Spülung und einer Zentralheizung
ausgestattet.
Aus den Hochwächtern von gestern ist die Turmwartin
von heute geworden. Sie hält nicht mehr nach Feuern
Ausschau, sondern beschäftigt sich mit den Besuchern,
beantwortet Fragen, organisiert Führungen und ist
stellvertretende Sigristin.
Bis 2007 war die 3-Zimmer-Wohnung vom
Turmwartpaar bewohnt, wurde dann aber für die Bauarbeiten
am Turm freigegeben. Die jetzige Turmwartin
Marie-Therese Lauper hat nun lediglich ihr Büro
hoch über den Dächern von Bern. Wann und ob
jemals wieder jemand die luftigste Wohnung der Stadt
Bern bewohnt, ist noch unklar. |
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Das höchste
Büro von Bern
(Foto: Mth Lauper) |
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