Hier finden Sie den Konzertkalender von allen Konzerten, die im Münster stattfinden dem Datum nach. Klicken Sie auf das Datum für mehr Details.
Wir laden Sie zur Märit-Zyt herzlich zu einer musikalischen «Verschnaufpause» ins Berner Münster ein. In Kooperation mit der HKB.
Im Januar hören Sie:
Eintritt frei – Kollekte erbeten
Der weltbekannte Tenebrae Choir aus London zu Gast im Berner Münster
Bereits zum sechsten Mal ist der britische Spitzenchor Tenebrae unter der Leitung von Nigel Short im Berner Münster zu erleben. Mit unvergleichlicher Passion und Präzision bewegt sich der Chor durch den Kirchen-
raum und lässt die Zuhörerinnen und Zuhörer den Gesang aus verschiedenen Richtungen erfahren. Im Zentrum stehen die Uraufführungen von «Dum Aurora» des Tessiner Komponisten Ivo Antognini und «in between» der schweizerischbritischen Komponistin Jessica Ulusoy-Horsley.
Das Programm spannt darüber hinaus einen weiten Bogen durch die Chormusik-
geschichte: von der englischen Renaissance mit der leuchtenden Klangsprache William Byrds über Mendelssohns romantische Sakralmusik bis hin zu Samuel Barbers schlichter Moderne. Einen besonderen Kontrast bildet die Gegenüberstellung von Byrds «Ave verum corpus» mit Roderick Williams’ zeitgenössischer Re-Interpretation, die den Raum auf ungewohnte Weise zum Klingen bringt. Den Abschluss bildet die monumentale «Messe pour double choeur» des Schweizer Komponisten Frank Martin, die Nigel Short erstmals mit seinem Tenebrae Choir aufführt. Das Gastspiel wird eingerahmt von zwei öffentlichen Gottesdiensten mit Pfarrer Beat Allemand, die der Chor musikalisch begleitet.
Ivo Antognini
Dum Aurora (2025)
Uraufführung
Felix Mendelssohn
Denn er hat seinen Engeln befohlen (1844)
Jessica Ulusoy‑Horsley
colours of light’s sound (2024/25)
in between (Engelsmusik No. 2) (2025) CH-Uraufführung
William Byrd
Ave verum Corpus (1605)
Roderick Williams
Ave verum Re‑imagined (2016)
Samuel Barber
Agnus Dei (1967)
Frank Martin
Messe pour double chœur (1922–1926)
Der Tenebrae Choir singt ebenfalls im Berner Münster
Samstag 28. Februar 2026, 17:30 Uhr in der VESPER, Freier Eintritt
Sonntag, 1. März 2026, 10:00 Uhr im GOTTESDIENST, Freier Eintritt
Karten: CHF 75 | 55| 45 | 25 (Sichteinschränkung auf die Hauptbühne)
Der Chor bewegt sich während dem Konzert im Raum, so dass das Konzert auch von den günstigeren Plätzen aus ein Erlebnis ist.
Mit freundlicher Unterstützung von

Perlen des italienischen Barock präsentieren die Berner Kantorei und Kantorei zu Predigern zusammen mit dem berühmten Schweizer Vokalensemble «Voces Suaves», welches sich erfolgreich auf Alte Musik spezialisiert hat und in der Fachwelt für seine ausserordentliche Klangkultur gewürdigt wird. In dramatischer Folge von Arien und Chören erzählt Giacomo Carissimi vom tragischen Versprechen des Heerführers «Jephte». «Voi ch’ascoltate» antwortet ein Madrigal von Claudio Monteverdi und führt über zum raumfüllend doppelchörigen «Miserere» von Gregorio Allegri. 10-stimmig und kontrastreich beendet das «Stabat Mater» von Domenico Scarlatti das vokale Konzertprogramm leidenschaftlicher Italianità, instrumental bereichert durch zwei Violinen und Basso Continuo.
Domenico Scarlatti (1685-1757): «Stabat Mater»
Giacomo Carissimi (1605-1674): «Historia di Jephte»
Claudio Monteverdi (1567-1643): «Voi ch’ascoltate»
Gregorio Allegri (1582-1652): «Miserere»
Vokalensemble
Voces Suaves
Chöre
Berner Kantorei
Zürcher Kantorei zu Predigern
Instrumentalensemble
Capricornus Consort Basel
Leitung
Johannes Günther
Vorverkauf: www.kantorei.ch oder in den Eventfrog-Vorverkaufsstellen (BLS, Orell Füssli, SOB)
Werkeinführung: 19:15 Uhr
Konzert: 20:00 Uhr
Abendkasse (Barzahlung & Twint): ab 19:00 Uhr